ZU GAST - Sonja von wert-voll mit einem traumhaften Flitterwochenbeitrag

Freitag, Mai 02, 2014

Heute habe ich einen Gast für euch eingeladen. Und zwar Sonja von dem wunderbaren Blog wert-voll.  Derzeit sitze ich wohl am Strand oder fotografiere mit meinem neuen Smartphone irgendwelche exotischen Dinge. Wo genau, dass erfahrt ihr nach meiner Rückkehr. :) Heute aber, entführt euch Sonja zu ihren Flitterwochen. Neugierig? Dann viel Spaß beim Lesen. :)

Während Julia ihre Flitterwochen genießt, darf ich hier also die Vertretung übernehmen. Ich freue mich sehr und nutze die Gelegenheit, um mich an meine eigenen Flitterwochen zu erinnern, die nun - ähhh, ziemlich genau sieben Jahre zurück liegen. 
Na, erratet ihr, wo wir waren? 

Genau, wir waren für knapp vier Wochen in Südafrika. Wir sind nach Johannesburg geflogen und dann mit einem Mietwagen nach Kapstadt gefahren und von dort ging es wieder mit dem Flieger Richtung Heimat. 
Nach Pretoria (der Hauptstadt von Südafrika) ging es Richtung Krüger-Park, wo wir drei Nächte in einem Camp verbracht haben. Hier mussten wir vorher reservieren, da die Plätze recht früh belegt sind. Im Krüger-Park wurden wir auch gleich heimtückisch ausgeraubt. Die Affen haben sich nachts über unser Brot hergemacht und morgens fanden wir nur noch die Tüten und ein Paar Krümel auf dem Boden... 

Die weitere Reiseroute hatten wir nur grob geplant und haben spontan entschieden, wo wir wie lange bleiben bzw. ob wir die Route noch ändern. Wir haben uns vor Ort Bed&Breakfasts gesucht und dort immer noch gute Tipps für die Reiseplanung bekommen.

Dann ging es weiter Richtung Drakensberge. Auf dem Weg dorthin haben wir in einer Hütte mitten in einer Zitronenplantage übernachtet. Das Gelände wurde von zwei Straußen "bewacht" und ich war mir erst nicht so sicher, ob ich unbeschadet das Auto verlassen kann. Die beiden haben sich aber dann mehr für unser Auto als für uns interessiert.

Von Bergville aus haben wir dann verschiedene Wanderungen in der Umgebung gemacht. Der Royal Natal und der Golden Gate National Park liegen ganz in der Nähe und die Landschaft ist einfach atemberaubend.
Von den Drakenbergen sind wir quer durch's Land bis runter zur Küste gefahren. Auf der Fahrt haben wir erlebt, was ein heftiges Gewitter mit den sandigen Nebenstraßen machen kann und warum für manche Touren ein Geländewagen nicht ganz unwichtig ist (wir hatten keinen!). 

 Unser nächstes Ziel war der Addo-Park. Da gerade Ostern war, war es hier etwas schwieriger, eine Unterkunft zu finden. Untergekommen sind wir schließlich in einem wunderschönen County-House, das zwar ein größeres Loch in die Reisekasse gerissen hat, was aber durch ein bezauberndes Ambiente und  ein großartiges Frühstück wieder wett gemacht wurde. Dort habe ich auch den ersten (und einzigen) RICHTIGEN Hagel miterlebt, der uns nicht nur Angst um unser Auto beschert hat, sondern auch die Rosenstöcke des Country-Anwesens zerstört hat.

Der Addo-Park ist ein absoluter Tipp. Er ist nicht so groß wie der Krüger-Park, dafür kommen einem die Elefanten aber hier so nah, dass man Angst um seine Außenspiegel bekommt. (Es wird geraten, sie einzuklappen!)
Dann sind wir weiter ein Stück die Garden-Route lang gefahren. Die Küste ist wild und wunderschön! In Knysna haben wir uns jedoch entschieden, dass es uns etwas zu touristisch ist und es ging wieder etwas ins Landesinnere zurück. Über Oudtshorn, die Cango Caves und den Swartberg-Pass (der ist nichts für schwache Nerven, aber traumhaft schön!!) sind wir dann in Afrikas Weinregion gelandet. 
Einige Nächte haben wir in dem süßen Örtchen Franschhoek verbracht. Von dort aus haben wir Ausflüge in die Umgebung und einige Weingüter gemacht. 

Wir sind dann an Kapstadt vorbei zum südlichsten Zipfel des Landes gefahren. Von Simons Town aus haben wir die Pinguine am Boulder Beach und das Kap der guten Hoffnung besucht. Besonders beeindruckend fanden wir den Chapman's Peak, ein Küstenstraßenstück direkt an den Steilklippen. Der Aufwand, der betrieben wird, um die Klippen zu sichern, ist enorm. Manchmal ist die Straße aus Sicherheitsgründen auch geschlossen. 
In Simons Town wurde uns in einem Bed&Breakfast gesagt, dass es keine Zimmer mehr gäbe, aber wir könnten, wenn wir wollten, zum selben Preis in dem Haus einer Freundin wohnen. Es war ein Traumhaus mit drei Etagen (und Balkon auf jeder Etage mit direktem, traumhaftem Blick auf das Meer). Nur die Haustüre sollten wir nicht zu lange auflassen - wegen der Schlangen...

Die restlichen Tage haben wir in Kapstadt verbracht. Die Stadt ist gemütlich und schön und auch hier gibt es wunderschöne Strandabschnitte. Das Highlight ist aber wohl der Blick hinunter vom Table Mountain.
Vor dem Rückflug waren wir dann noch Augenzeugen, wie ein Tourist mit seinem Surfboard die Sprenkleranlage an der Decke des Flughafens rammte und ein Bereich des Terminals kurze Zeit später unter Wasser stand...

Julia, danke, dass ich bei dir zu Gast sein durfte! Es war schön, unsere Flitterwochen noch einmal Revue passieren zu lassen!

Vielen Dank für diesen Einlick, liebe Sonja! :) Und wer mag kann noch mehr über sie und ihre Arbeit auf ihrem Blog wert-voll erfahren. Wie waren eure Flitterwochen? Wo ging eure Reise hin? 
xo Julia  

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